Fünfte Bürgerwanderung Chaisenweg

Die fünfte Bürgerwanderung des AK Tourismus-Freizeit auf dem historischen Chaisenweg verläuft am Sonntag, 12. September 2021, vom Schloss Rotenfels zum Neuen Schloss in Baden-Baden. Die Gesamtstrecke beträgt rund 13 Kilometer, die Wanderung dauert ungefähr dreieinhalb Stunden (mit einigen Pausen an markanten Plätzen). Start ist um 9.30 Uhr vor Schloss Rotenfels. Bürgermeister Michael Pfeiffer wird mit von der Partie sein. Als Wanderführer wirken Roland Hirth und Bodo Krohn.

Die erste Bürgerwanderung auf dem Chaisenweg hatte am 22. April 2012 mit dem Heimatverein Bad Rotenfels unter der Federführung der damaligen Vorsitzenden Lilly Weiler mit Ihrem Wanderführer Roland Hirth stattgefunden. An der Kellersbildhütte begrüßte der Baden-Badener Oberbürgermeister  Wolfgang Gerstner zusammen mit einer Abordnung des Schwarzwaldvereins Baden-Baden mit einer Bewirtung. Am 22.Juni 2013 war es dann soweit, dass eine offizielle Eröffnung des Chaisenweges stattfinden konnte. Baden-Badens OB Gerstner und Gaggenaus Oberbürgermeister Christof Florus kamen in einer Kutsche, die der damalige Gaggenauer Stadtrat Ferdinand Hurrle in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Reitclubs Balg steuerte. Beim Römischen Haus in Bad Rotenfels fand dann die Freigabe des Weges statt. 2013 war der historische Chaisenweg durch den AKTF unter der Projektleitung von Arnim Roth in Kooperation mit dem Schwarzwaldverein Baden-Baden, Städtischen Forstamt Baden-Baden und Heimatverein Bad Rotenfels wieder zum Leben erweckt und mit entsprechenden Schildern ausgestattet worden.

Dieses Jahr wird erstmals zum Neuen Schloss in Baden-Baden gewandert auf der Originalstrecke, die die Adeligen mit ihren Chaisen (zwei- oder vierrädrige Kutschen) im 19. Jahrhundert genutzt haben. Vor dem Neuen Schloss, neben dem Haupteingang, wo man einen schönen Blick auf Baden-Baden hat, begrüßt etwa um 13 Uhr Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen die Wanderer. Ein kleiner Ausschank erwartet die Teilnehmer, Partner dabei ist die Dorfgemeinschaft Winkel.

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Neues Schloss, Innenhof, Waldschänke am Hungerberg. Fotos: Stadt Baden-Baden      

Der Abschluss der Wanderung mit Einkehr ist um zirka 14.30 Uhr in der urigen Waldschänke am Hungerberg geplant. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf Kurstadt, Yburg und Fremersberg. Gegen 16.30 Uhr fährt der Bus von Taxi Holl direkt von der Waldschänke zurück zum Parkplatz Schloss Rotenfels. Wer noch einen Abstecher in die Kurstadt unternehmen möchte, kann um 17:26 Uhr mit der Buslinie 214 nach Gaggenau zurückfahren. Bei Dauerregen findet die Veranstaltung nicht statt. Gutes Schuhwerk und eine entsprechende Kondition sind erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Anmeldeschluss ist der 3. September. Der Kostenfaktor für den Bustransfer von der Waldschänke nach Bad Rotenfels beträgt fünf Euro und ist beim Start zu entrichten. Infos zu Corona-Vorschriften werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Anmeldung erfolgt bei der Stadt Gaggenau, Tel. 07225/962-444, oder bei Marianne Müller, Tel. 07225/73167, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Rotenfelser Zick Zack Weg wieder begehbar

 ak09042020Foto: Harald Wolf

Innerhalb der Markgraf-Wilhelm-Wege im Kurpark gibt es im Sprachgebrauch auch den Zick-Zack-Weg. Dieser Bereich war seit einigen Monaten durch Windfall von Bäumen und Erosion in einem sehr schlechten Zustand,  eine Begehung war nur mit viel Vorsicht und großen Risiken möglich.

Harald Wolf, Betreuer der in diesem Bereich verlaufender Murgleiter, der gerne das Team der Markgraf-Willhelm-Wege unterstützt, hat sich mit familiärer Unterstützung (Sandra Wolf und Alex Sebelja) dem Problem angenommen und mit Bereitstellung von Materialien von den technischen Betrieben der Stadt Gaggenau an die Arbeit gemacht. Zuerst wurde der Weg von den umgestürzten Bäumen freigelegt. In einer zweiten Aktion wurde der Weg in den stark erodierten Bereichen mit Holzstangen und Eisensprießen gesichert und mit Erde aufgefüllt.

Der Weg ist nun wieder problemlos begehbar. Ein besonderer Wunsch der Akteure wäre, den Weg für Mountainbiker zu sperren, das große Gefälle und die engen Kurven erfordern viele Bremsmanöver, welche die obere Schicht aufreißen und dadurch wieder weitere Erosion begünstigen.

Ein parallel verlaufender Pfad, der von oben Richtung Rotherma Parkplatz führt, wäre eine gute Alternative, weiß Harald Wolf als ein alter Biker zu berichten. Dieser Pfad ist weniger steil und hat weniger Kurven. Eine Beschilderung hierzu wäre als Erhalt für den Zick-Zack-Weg sehr von Vorteil. (mavo)